Von Zwangsarbeit zum Sklavenhandel

geschrieben am 16 Februar 2006 - von Bechti - in

Da fehlen einem die Worte.
Laut Focus online machten Ökonomen und Arbeitsmarktexperten auf einer Tagung der Hanns Martin Schleyer-Stiftung zur Weiterentwicklung von Hartz IV Vorschläge, wie man Langzeitarbeitslose auch ohne reguläre Jobs beschäftigen kann:

„Das Sozialamt schreibt ein Angebot für 80 arbeitslose Arbeitskräfte aus. Dann kann jeder bieten, ob Unternehmen oder Privathaushalt. Wer zum Beispiel Leute braucht, die ihm den Keller entrümpeln, gibt an, welchen Stundenlohn er dafür zu zahlen bereit ist. Das höchste Gebot gewinnt.“

Für die Arbeitslosen ist unerheblich, welcher Lohn tatsächlich gezahlt wird – sie erhalten weiter nur ihr Arbeitslosengeld II. Die Erlöse aus der Versteigerung fließen der öffentlichen Hand zu.

Zwangsarbeit - Sklavenhandel - Unterdrückung und Nötigung, fehlt nur noch der Spruch “Arbeit macht Frei” über den Türen der ARGEn…

Die sind ja wohl nicht ganz

Die sind ja wohl nicht ganz richtig in der Birne...

5. März 2006 - 20:08

Da werde ich lieber

Da werde ich lieber Verbrecher...

24. März 2006 - 16:24
Heike

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen

CAPTCHA
Diese Angabe ist leider notwendig um automatisierte SPAM-Beiträge zu verhindern.
8 + 5 =
Lösen Sie dieses einfache mathematische Problem und geben Sie das Ergebnis ein. Für 1 + 3 geben Sie z.B. 4 ein.
     

2008 by be©hti.de ~ Login